Vom Baikalsee bis Moskau

Zarengold vom Baikalsee bis Moskau (Lernidee Erlebnisreisen)

Sechsmal die Uhr stellen und ohne Jetlag zu Hause ankommen. Mit dem Luxuszug vom Baikalsee bis Moskau. Da verlängert ihr euren Reisetag auf der Transsib täglich um eine Erlebnisstunde. Wenn das kein Urlaub ist!

Ach ja, das hätte ich ja bald vergessen. Wenn eure Reise auf der Transsib täglich um eine Stunde verlängert, dann verkürzt sich natürlich eure Anreise um die gleiche Zeit. Ihr reist in die Vergangenheit und kommt pünktlich in der Gegenwart an.

Vom Baikalsee bis Moskau im Sonderzug Zarengold

Das ist auch der beliebteste Streckenabschnitt der Transsibirischen Eisenbahn. Ihr fragt euch gerade warum?

Weil ihr die Vorzüge und den erstklassigen Service des Sonderzuges Zarengold im wahrsten Sinn des Wortes „in vollen Zügen“ genießen könnt.

Ihr verbringt nur fünf Tage im Zug und genießt während eurer Bahnreise ein komfortables Ausflugs- und Unterhaltungsprogramm.

Ob ihr das Ausflugspaket bucht, ist euch überlassen. Eine Alternative ist, alles selbst zu organisieren. Ist aber nicht empfehlenswert.

In Port Baikal wird euer Gepäck in den Zug gebracht. Bis Moskau ist dann der „Zug euer zu Hause“. Na ja, nicht ganz. In Irkutsk übernachtet ihr noch einmal mit kleinem Handgepäck.

Das Gepäck ist verstaut und schon beginnt ihr eure Transsib-Reise mit einer Panoramafahrt entlang am Baikalsee. Längere Fotostopps auf freier Strecke sorgen für unvergessliche Augenblicke. Eine Fahrt, wie geschaffen für Romantiker.

Wie schon gesagt, in Irkutsk übernachtet ihr im Hotel. Mehr als eine kleine Tasche mit Nacht- und Wechselsachen braucht ihr dafür nicht.

Während ihr Irkutsk erkundet, trifft der Sonderzug Zarengold aus Peking ein. Eure Waggons mit dem Gepäck werden angehängt.

Auf  der Transsibirischen Eisenbahn sprich Transsib vom Baikalsee bis Mostau - Kasan (Bild: Lernidee Erlebnisreisen)

Mit Highlights durch russische Raumzeit

Am nächsten Morgen begebt ihr euch auf große Bahnfahrt durch sechs Zeitzonen bis Moskau.

Auf euren Ausflug in Irkutsk hört ihr bestimmt die Geschichte über den Goldschatz des letzten Zaren.

In den Wirren der Oktoberrevolution soll dieser in den Tiefen des Baikalsees verloren gegangen sein.

Einige Abenteurer denken darüber nach, wie das Gold des letzten Zaren auf dem Grund des tiefsten Sees der Welt geborgen werden kann.

Jetzt könnt ihr euch vorstellen, woher der Name des Sonderzuges, mit dem ihr fahrt, abgeleitet ist.

Auf der Reise lernt ihr nicht nur liebenswerte Gastgeber und ihre Bräuche kennen. Ihr trefft auf Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, die harmonisch in einem Land zusammenleben. 

Interessant ist, wie das Zusammenleben organisiert ist. Klar gibt es auch immer wieder Ungereimtheiten. Weil wir eben nur Menschen sind.

Genießt während der Zugfahrt die Ruhe. Lest ein spannendes Buch zwischen Bordvoträgen und Ausflügen. Schaut ab und zu aus dem Fenster und lasst eure Erlebnisse Revue passieren.

10 Tage sind zu wenig

Wenn ihr meint, 10 Tage sind zu kurz, verlängert eure Bahnreise mit einem Vor- oder Nachprogramm:

  • einer Kreuzfahrt auf dem Baikalsee
  • einer Verlängerung bis St. Petersburg.

Jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Schaut euch die Reise selbst an:

Aktiv erleben, was dir kein Buch dieser Welt beschreiben kann

Alternative Linienzug

Abenteuerlicher ist der Linienzug auf der Transsib. Wagt euch doch einmal in die Waggons der Einheimischen. Dann lernt ihr die sprichwörtliche russische Gastfreundschaft kennen. Zeit habt ihr dafür genug.

Abenteuerlicher, ja. Aber nur in Richtung Moskau zum Baikalsee möglich.

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