E-Bike Reise Südmarokko

Djemaa el Fna am Tag

10 Tage: Eine E-Bike Radreise durch Marokko mit höchstens 12 Teilnehmern ist vielfältig und abwechslungsreich, das landschaftlich, klimatisch, Kulinarisch und einem hauch Abenteuer.

pro Person ab € 1495,-

Mit dem E-Bike durch den Süden Marokkos

Das Königreich Marokko am nordwestlichsten Rand von Afrika ist prädestiniert für eine entspannte Belvelo-Radreise. Die Topographie ist anspruchsvoll, wenn wir uns dem Atlas nähern, und die Saharawinde können uns gehörig um die Ohren pfeifen. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Möglichkeit, mit dem E-Bike die volle Vielfalt des Landes zwischen Atlantik, Atlas und Sahara zu erleben, einmalig. Freuen Sie sich auf eine nicht nur kulinarisch genussvolle Reise!

Karte Belvelo Marokko

Was Sie begeistern wird

  • Auf zwei Rädern durch die Halbwüste
  • Übernachtungen teils in traditionellen marokkanischen Riad-Hotels
  • Schwungvoll von 2.268 m hinab zum Meer
  • Die Hollywood-Kulisse Ait Benhaddou
  • Bizarre Bergwelten, Täler und Oasen
  • Übernachtung bei Berbern im Sahara-Eco-Camp
  • Seen, Dörfer und Palmen: das Paradise Valley
  • Durch die Souks von Marrakesch, Schlangenbeschwörer und Gewürz-Ekstase
  • Deutschsprachig geführte Reisen
  • Maximal 12 Gäste
  • Nur die Filet-Stücke der Strecken werden per Rad befahren
  • Zurückgelegte Tagesetappen von meist 25 bis 50 Kilometern
  • Begleitbus während der gesamten Reise
  • Familiäre Atmosphäre in authentischen Komfort-Unterkünften
  • Für jeden Reisetermin spendet Belvelo ein neues Fahrrad für Schüler in ländlichen Regionen Afrikas!
Bevor Sie eine Person fotografieren, fragen Sie diese. Marokkaner wollen genauso wenig fotografiert werden wie wir. Verlangen Marokkaner Geld für ein Foto, seien Sie nicht entsetzt.
Sie müssen nicht fotografieren!

Termine & Preise

Termine Preis ohne Flug * Preis mit Flug * Einzelimmerzuschlag
17.10.17 – 26.10.17 1495,- EUR 2195,- EUR 395,- EUR
23.12.17 – 01.01.18 1695,- EUR 2495,- EUR 395,- EUR

*) Innerdeutsche Anschlussflüge und BusinessClass-Aufpreis auf Anfrage

  • 5 Übernachtungen in Komfort-Riads, 3 Übernachtungen in charmanten Mittelklasse-Hotels, 1
  • Übernachtung in einem einzigartigen Eco-Camp
  • Leih-E-Bike inkl. Helm und Tasche für das Tagesgepäck
  • Deutsch sprechende Belvelo-Reiseleitung ab Ankunft bis Abflug für maximal 12 Teilnehmer
  • 9x Frühstück, 7x Mittags-Picknick bzw. Mittagessen, Begrüßungs- und Abschiedsabendessen, Trinkwasser auf der gesamten Reise
  • Transfers und Ausflüge lt. Reiseverlauf
  • Rad-Transport auf allen Fahrstrecken
  • Reisebus mit Gepäckbeförderung, Mitfahrmöglichkeit und technischer Betreuung
  • Geführte Besichtigungen und sämtliche Eintrittsgelder für Besichtigungen und Nationalparks lt. Reiseverlauf
  • Belvelo-Infopaket mit Reiseliteratur
  • Persönliche Belvelo-Trinkflasche mit den Reiseunterlagen
  • Je Reisetermin ein Fahrrad für Schüler in ländlichen Regionen Afrikas

Nicht enthaltene Leistungen

  • Bei selbstgebuchten Flügen sind keine Flughafentransfers in Marrakesch enthalten
  • Trinkgelder

Reiseverlauf ab/ an Deutschland

1. Tag: Auf nach Marrakesch!
Das Hotel in Marrakeschs Altstadt, das Riad Bahia Salam – ein Traum aus 1001Nacht! Palmengesäumte Innenhöfe, orientalische Kunstwerke, warme Farben und eine Dachterrasse zum Träumen. Beim Begrüßungsessen über den Dächern der Stadt lerne ich meine Mitreisenden kennen – nur 11 an der Zahl. Eine wirklich nette Truppe. Die Vorfreude wächst.
2. Tag: Paläste über den Wolken
Mit zwei modernen Kleinbussen, die E-Bikes auf dem Dach, geht es von Marrakesch aus hoch ins Atlas-Gebirge. Am Tichka-Pass auf 2.268 m Höhe geht es los. Nach kurzer Einweisung, den Sattel für mich angepasst, sitze ich bequem auf meinem E-Bike. Das ist ja kinderleicht: Mit fünf Gängen entscheide ich al gusto, wann ich wie viel Unterstützung brauche. Aber heute geht es eh nur bergab durch eine bizarre Bergwelt. Nur langsam wird das Gelände flacher – die kleine Straße ist zwar asphaltiert, doch von Verkehr keine Spur. Dann taucht sie auf wie eine Fata Morgana: die Burgruine von Telouet. Eine solche orientalische Pracht habe ich nicht erwartet, und der Blick aus dem Palast auf die Oase – unbezahlbar. Der Radweg durch das Ounila-Tal mit seinen Kasbahs und Palmen könnte malerischer nicht sein. Bin ich heute wirklich schon 45 km gefahren? Unglaublich. Unser Hotel Ksar Ighnda toppt alles – ein mit viel Liebe zum Detail renovierter Palast.
3. Tag: Im Tal der Palmen
Habe super geschlafen! Ein Highlight gleich am Morgen: die weltberühmte Kasbah von Ait Benhaddou, UNESCO-Welterbe. Gewaltige Stadttore, dahinter leuchtend gelbe Häuser und Gässchen bis zum Himmel. Wen wundert’s, dass hier zahllose Hollywood-Filme gedreht wurden? Von hier fahren wir durch die dramatische Landschaft des Djebel Saghro. Nach einigen Serpentinen erreichen wir das sagenhafte Draa-Tal, ein dunkelgrünes Meer aus Dattelpalmen, die Lebensader einer ganzen Region. Wenn das nicht ein Grund ist, die E-Bikes zu satteln! Der Untergrund ist etwas uneben und schon passiert es: ein platter Reifen. Kein Problem: Mein Reiseleiter hat eine Sprühdose zur Express-Reparatur dabei. Kein Radwechsel, kein Pumpen, in zwei Minuten geht es weiter. Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Unsere Radfahrt endet in Tansikht. Von hier fahren wir zur Oase Zagora, dem Tor zur Sahara. Unser Hotel Riad Dar Sofian ist wieder ein Boutique-Hotel im Palaststil.
4. Tag: Sahara-Feeling
Entlang der Wüste fahren wir vorbei an Kamelherden. Im Hintergrund die dunklen Zelte der Beduinen, die in dieser weiten kargen Landschaft seit alters her unverändert leben. Bei Foum-Zguid, einem Wüstenort wie aus einem Western, satteln wir die Räder. Die asphaltierte Straße führt uns heute ohne größere Steigungen durch die Halbwüste. Es ist ziemlich heiß. Gott sei Dank sind Wasser, Sonnencreme und Hut immer griffbereit in der Satteltasche. Die heutigen 45 km schaffe ich wohl nicht ganz, nach der Hälfte falle ich in ein Motivationsloch. Kein Problem – unser Begleitfahrzeug nimmt mich die restliche Strecke mit bis Tissint. Hier wartet eine kleine Überraschung, die müde Geister munter macht: ein türkisgrünes Wasserbassin mitten in der Wüste, wo wir im wahrsten Sinne des Wortes unsere Zelte aufschlagen: Das Eco-Camp bietet den authentischen Sternenhimmel, aber auch Dusche und WC. Und ein Abendessen am Lagerfeuer.
5. Tag: Oasen im Gebirge
Heute verlassen wir unser Zeltlager und fahren 150 km bis zum Anti-Atlas, wo die Radetappe startet. Alte Berberburgen und Türme aus Lehm säumen unseren Weg. Mandeln, Oliven, Obst- und Weingärten. Sieht so der Garten Eden aus? Die letzten Kilometer fahren wir mit den Begleitfahrzeugen. Denn unser Tagesziel Taroudant ist ein verkehrsreicher Handelsort. Durch die imposante 8 m hohe Lehmmauer gelangen wir zum feinen Boutique-Hotel Dar Zitoun. Ich bin stolz auf mich, dass ich trotz Anstieg über den Anti Atlas die 42 km ohne Anstrengung gemeistert habe.
6. Tag: Bergauf ist gleich bergab!
Heute früh stürze ich mich mit meinen Mitreisenden in den Trubel der Medina von Taroudant. Dann brechen wir mit den Begleitfahrzeugen zum Mnizla-Pass am Westende des Hohen Atlas auf. Auf unseren Rädern geht es heute insgesamt 35 km hoch und runter, doch erst hinunter durch grünes Bergland und duftende Wälder rund um den See von Sidi Abdel Moumen. Hier überrascht uns unser Reiseleiter mit einem Picknick am See. Wo kommen nur plötzlich all die marokkanischen Köstlichkeiten her? Marokko legt auch in den entlegensten Regionen Wert auf Bildung: Das erleben wir hautnah bei einem Schulbesuch, wo wir den Kleinsten beim Lernen über die Schulter schauen. Am Nachmittag erwartet uns die steilste Etappe hinauf zum Bergdorf Imouzzer Idou Tanane. Welch ein Kinderspiel mit dem E-Bike. Bergauf fühlt sich an wie bergab – das ist meine Erkenntnis des Tages! Vom kleinen Berghotel Les Cascades genieße ich den atemberaubenden Blick über die Berge, die ich heute im Handumdrehen erobert habe.
7. Tag: Im Paradise Valley
Gleich morgens geht es per Rad 35 km durch das Paradise Valley. Wilde Canyons, grüne Seen, bunte Dörfchen. Schließlich öffnen sich die Berge und geben die Sicht frei auf den tiefblauen Atlantik. Die letzte Etappe entlang der Küste legen wir mit dem Minibus zurück. Das Tagesziel ist Marokkos schönster Fischerort, Essaouira. Wir übernachten in dem kulturprächtigen und gastfreundlichen Riad Villa Maroc, dem ersten Riad überhaupt in Marokko und einst Wohnsitz des Adels von Mogador.
8. Tag: Am Atlantischen Ozean
Heute gönnen wir unseren Rädern eine Pause und erkunden zu Fuß am Atlantik entlang das idyllische Fischerdorf. Mittags kosten wir fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Am Nachmittag geht es mit dem Minibus hinauf nach Marrakesch. Die letzten zwei Nächte verbringen wir im liebevoll, orientalisch gestaltetem Riad Bahia Salam.
9. Tag: 1001 Nacht
Einen ganzen Tag können wir heute nach Lust und Laune Marrakesch erobern. Auf in die prunkvollen Gartenanlagen und zu den Saadier-Gräbern! Nachmittags gehe ich auf Einkaufstour durch die Souks. Ein Höhepunkt bei Sonnenuntergang: der Gauklerplatz Djemma-el-Fna. Der Dampf der Garküchen, exotische Düfte, Schlangenbeschwörer, Puppenspieler und Musikanten – welch ein Spektakel! Beim Abendessen im berühmten Dar Yacout schwelgen wir in Erinnerungen an Sahara, Atlas und Atlantik.
10. Tag: Adieu Marokko!
Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse unseres Riads fällt der Abschied schwer. In 10 Tagen ist mir unsere Gruppe doch ziemlich ans Herz gewachsen. Eins steht fest: Das war ganz sicher nicht unsere letzte Reise per E-Bike. Jetzt aber ab zum Flughafen…

Das sollten Sie wissen

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
  • Reisedokumente müssen am Rückreisetag noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  • Bevor Sie nach Marokko einreisen, müssen Sie ein Einreiseformular ausfüllen, dass Sie bei bei der Einreise mit Ihrem Reisepass vorlegen müssen. Das Formular bekommen Sie im Flugzeug. Bei der Ausreise müssen Sie das gleiche Formular noch einmal ausfüllen und mit dem Reisepass vorlegen. Die Formulare finden Sie überall in den Flughafen.

Impfungen

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Geldtausch

In Marokko gelten strenge Devisenbestimmungen: Grundsätzlich dürfen Dirham-Beträge weder ein- noch ausgeführt werden. Aktuell bestehen unterschiedliche Toleranzgrenzen für Touristen (derzeit 1.000,- Dirham) und Residenten.

In Marokko können Sie in Geldwechselstuben problemlos Euro in Dirham tauschen. Es empfiehlt sich Bargeld mitzunehmen. Geldkarten (nicht V-PAY) und Kreditkarten sind auch möglich. Während Ihrer Reise fragen Sie rechtzeitig Ihren Reiseleiter nach der nächsten Geldwechselmöglichkeit.

Wichtiger Tipp: Tauschen Sie viel Kleingeld, das heißt 10 Dirham-Stücke oder 20 Dirham-Scheine (10 Dirham ca. 1 EUR /Stand März 2017). Sie benötigen diese Geldgrößen als gängiges Trinkgeld oder auch für Fotos; beispielsweise Schlangenbeschwörer oder Wasserträger, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

Welche Fragen beschäftigen Sie

Schreiben uns oder greifen gleich zum Telefon Tel.: 0351 – 21 77 836

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Reiselektüre

Rechts im Bild sehen Sie die beliebt Hollywood-Kulisse Ait Benhaddou. Wissen Sie welche Filme hier gedreht wurden. Oder wollen Sie etwas über die Sehenswürdigkeiten von Marrakesch und Essaouira wissen. Ein guter Reiseführer lässt Sie immer wissen, wo Sie sich befinden.

Hollywood-Kulisse Ait Benhaddou

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Bildnachweis | Veranstalter: Belvelo