E-Bike Reise durch Südmarokko

10 Tage: Diese E-Bike-Reise durch Südmarokko, ist abwechslungsreich, klimatisch angenehm, bietet landschaftliche und kulinarische Delikatessen, versehen mit einem Hauch Abenteuer.
pro Person ab € 2290

Marokko mit Rückenwind erleben
Das Königreich Marokko am nordwestlichsten Rand von Afrika ist prädestiniert für eine entspannte Belvelo-Radreise. Die Topographie ist anspruchsvoll, wenn wir uns dem Atlas nähern. Die Saharawinde können uns gehörig um die Ohren pfeifen. Nah dran am Leben der Einheimischen zwischen Atlas, Sahara und Atlantik wird diese Reise für Sie eine erlebnisreiche und eine kulinarisch genussvolle Reise.

Karte Belvelo Marokko

Was Sie begeistern wird
  • Auf zwei Rädern durch die Halbwüste
  • Übernachtungen teils in traditionellen marokkanischen Riad-Hotels
  • Schwungvoll von 2.268 m hinab zum Meer
  • Die Hollywood-Kulisse Ait Benhaddou
  • Bizarre Bergwelten, Täler und Oasen
  • Übernachtung bei Berbern im Sahara-Eco-Camp
  • Seen, Dörfer, Palmen und das Paradise Valley
  • Durch die Souks von Marrakesch, Schlangenbeschwörer und Gewürz-Ekstase
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1. Tag Auf nach Marrakesch!
Mein Hotel in Marrakesch, das charmante Kech Boutique Hotel & Spa, liegt gleich neben den bezaubernden Agdal-Gärten, die schon im 12. Jh. angelegt wurden und heute zum UNESCOWeltkulturerbe gehören. Hier kann ich entspannt ankommen und mich auf die bevorstehende Reise einstimmen. Beim Begrüßungsessen lerne ich meine Mitreisenden kennen – nur 11 an der Zahl. Eine wirklich nette Truppe. Die Vorfreude wächst.
2. Tag Spektakuläres Atlas-Gebirge
Mit zwei modernen Kleinbussen, die E-Bikes auf dem Dach, geht es von Marrakesch aus hoch ins Atlas- Gebirge. Über den spektakulären Tichka-Pass auf 2.268 m Höhe fahren wir in Richtung Telouet. Plötzlich taucht sie auf wie eine Fata Morgana: die Burgruine von Telouet. Eine solche orientalische Pracht habe ich nicht erwartet! Der Blick aus dem Palast auf die Oase: unbezahlbar! Nach kurzer Einweisung, den Sattel für mich angepasst, sitze ich bequem auf meinem E-Bike. Das ist ja kinderleicht: Mit fünf Gängen entscheide ich al gusto, wann ich wie viel Unterstützung beim Radfahren brauche. Der Radweg durch das Ounila-Tal, das immer wieder mit Kasbahs und Palmen überrascht, könnte malerischer nicht sein. Die kleine Straße ist zwar asphaltiert, doch von Verkehr keine Spur. Bin ich heute wirklich schon 44 km gefahren? Unglaublich. Unser Hotel Ksar Ighnda toppt alles – ein mit viel Liebe zum Detail renovierter Palast.
3. Tag Im Tal der Palmen

Habe super geschlafen! Ein Highlight gleich am Morgen: die weltberühmte Kasbah von Ait Benhaddou, UNESCO-Welterbe. Gewaltige Stadttore, dahinter leuchtend gelbe Häuser und Gässchen bis zum Himmel. Wen wundert’s, dass hier zahllose Hollywood-Filme gedreht wurden? Von hier fahren geht die Rundreise weiter durch die dramatische Landschaft des Djebel Saghro. Nach einigen Serpentinen erreichen wir das sagenhafte Draa-Tal, ein dunkelgrünes Meer aus Dattelpalmen, die Lebensader einer ganzen Region. Wenn das nicht ein Grund ist, die E-Bikes zu satteln!

Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Unsere 35 km lange Radfahrt endet in Nekob. Hier befindet sich das einladende Kasbah Hotel Ait Omar – ein kleines Juwel mit dem Charme einer echten Kasbah. Die deutschen Besitzer, die das Anwesen mit viel Liebe zum Detail renoviert haben, erzählen sehr unterhaltsam und aufschlussreich von ihrem Leben in Marokko.

4. Tag Aus dem Atlas-Gebirge in die Sahara – ins Marokko – Eco-Camp
Heute verlassen wir langsam das Djebel Saghro. Unterwegs treffen wir nur wenige Menschen, dafür umso spektakulärere Landschaften. Die verschiedenen Rottöne sind unglaublich! Wir merken, dass wir der Sahara immer näher kommen, die Landschaft wird flacher und verändert sich stark. In einigen wenigen Oasen können wir den Berbern bei der Arbeit zuschauen. Die Kinder sind schüchtern, winken uns aber trotzdem sehr freundlich zu. Nach ungefähr 35 km auf dem E-Bike steigen wir in Tazzarine in unseren Bus um und fahren zur Oase Zagora, dem Tor zur Sahara. Unser Hotel Riad Dar Sofian ist ein wunderbares Boutique-Hotel im Palast-Stil.
5. Tag Sahara-Feeling
Wir fahren entlang der Wüste und sehen im Hintergrund die dunklen Zelte der Beduinen, die in dieser weiten, kargen Landschaft seit jeher unverändert leben. Bei Foum Zguid, einem Wüstenort wie aus einem Western, satteln wir die Räder. Die asphaltierte Straße führt uns heute ohne größere Steigungen durch die Halbwüste. Es ist ziemlich heiß. Gott sei Dank sind Wasser, Sonnencreme und Hut immer griffbereit in der Satteltasche. Die heutigen 45 km schaffe ich wohl nicht ganz, nach der Hälfte falle ich in ein Motivationsloch. Kein Problem – unser Begleitfahrzeug nimmt mich mit bis Tissint. Hier wartet eine kleine Überraschung. Heute übernachten wir in einem gehobenen Zeltcamp. Das Eco-Camp bietet Einsamkeit, Ruhe pur und einen unvergesslichen Sternenhimmel, aber auch Dusche und WC. Ein absolutes Highlight dieser Marokko-Reise: unser gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer.
6. Tag Garten Eden im Anti-Atlas
Heute verlassen wir unser Zeltlager und fahren 150 km bis zum Anti-Atlas, wo die Radetappe startet. Alte Berberburgen und Türme aus Lehm säumen unseren Weg. Mandeln, Oliven, Obst- und Weingärten. Sieht so der Garten Eden aus? Die letzten Kilometer fahren wir mit unseren Begleitfahrzeugen, denn unser Tagesziel Taroudant ist ein verkehrsreicher Handelsort. Durch die imposante 8 m hohe Lehmmauer gelangen wir zum feinen Boutique-Hotel Dar Zitoun. Ich bin stolz und überrascht, dass ich trotz Anstieg über den Anti-Atlas die 42 km ohne Anstrengung gemeistert habe.
7. Tag Bergauf ist gleich bergab!
Heute früh stürze ich mich mit meinen Mitreisenden in den Trubel der Medina von Taroudant. Dann brechen wir mit unseren Begleitfahrzeugen zum Mnizla-Pass am Westende des Hohen Atlas auf. Auf unseren Rädern geht es heute insgesamt 35 km hoch und runter, doch erst einmal hinunter durch grünes Bergland und duftende Wälder rund um den See von Sidi Abdel Moumen. Hier überrascht uns unser Reiseleiter mit einem Picknick am See. Wo kommen nur plötzlich all die marokkanischen Köstlichkeiten her? Am Nachmittag erwartet uns die steilste Etappe: hinauf zum Bergdorf Imouzzer Idou Tanane. Mit dem E-Bike fast ohne Anstrengung zu schaffen. Vom kleinen, recht einfachen Berghotel Les Cascades genieße ich den atemberaubenden Blick über die Berge, die ich heute im Handumdrehen erobert habe.
8. Tag Paradise Valley und Fischer-Idylle Essaouira
Gleich morgens geht es per Rad 35 km durch das Paradise Valley. Der Name ist Programm – wir bestaunen wilde Canyons, grüne Seen und bunte Dörfchen. Schließlich öffnen sich die Berge und geben die Sicht frei auf den tiefblauen Atlantik. Die letzte Etappe entlang der Küste legen wir mit dem Minibus zurück. Unser Tagesziel ist Marokkos schönster Fischerort, Essaouira. Wir übernachten im prächtigen Palais des Remparts, nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.
9. Tag Atlantik-Strand und 1001 Nacht
Heute gönnen wir unseren Rädern eine Pause und erkunden zu Fuß das idyllische Fischerdorf Essaouira. Der Spaziergang direkt am Atlantik sorgt für Appetit. Da trifft es sich gut, dass wir mittags fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte kosten können. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Minibus hinauf nach Marrakesch. Hier erwartet uns unser Stadtreiseleiter, der uns sein Marrakesch zeigt. Gemeinsam mit ihm schlendern wir über den Souk und bestaunen die größte Koranschule Marrakeschs. Ein Höhepunkt bei Sonnenuntergang: der Gauklerplatz Djemma-el-Fna. Der Dampf der Garküchen, exotische Düfte, Schlangenbeschwörer, Puppenspieler und Musikanten – welch ein Spektakel! Beim Abendessen im berühmten Restaurant Dar Yakout schwelgen wir in Erinnerungen an Sahara, Atlas und Atlantik.
10. Tag Adieu Marokko!
Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse unseres Riads fällt der Abschied schwer. In 10 Tagen ist mir unsere Gruppe doch ziemlich ans Herz gewachsen. Eine tolle Radreise furch Marokko. Eins steht fest: Das war ganz sicher nicht unsere letzte Reise per E-Bike. Jetzt aber ab zum Flughafen.

Der Reiseveranstalter behält sich vor, den Reiseverlauf geringfügig zu verändern

Es gelten die AGB von Belvelo

Termine & Preise pro Person
Reisedatum ohne Flüge mit Flüge
16.03. – 25.03 2018 1790,- EUR 2390,- EUR
27.03. – 05.04.2018 1690 EUR 2290 EUR
24.04. – 03.05.2018 1790 EUR 2390 EUR
27.09. – 06.10.2018 1690 EUR 2290 EUR
11.10. – 20.10.2018 1690 EUR 2290 EUR
23.10. – 01.11.2018 1690 EUR 2290 EUR
09.11. – 18.11.2018 1690 EUR 2290 EUR
21.12. – 30.12.2018 1890 EUR 2790 EUR
  • Einzelzimmerzuschlag: 395 EUR
  • Mindestteilnehmer: 6 Personen
  • Maximale Gruppengröße: 12 Personen
Leistungen
  • Flüge Frankfurt – Marrakesch und zurück in der Economy Class
  • Flughafentransfers
  • 8 Übernachtungen in Hotels und Riads mit gehobenem Standard, 1 Übernachtung in einem einzigartigen Eco-Camp
  • E-Bike inkl. Helm und Tasche für das Tagesgepäck
  • Deutsch sprechende Belvelo-Reiseleitung von/bis Marrakesch für max. 12 Gäste
  • 9x Frühstück, 7x Mittags- Picknick bzw. Mittagessen, 6 x Abendessen, Begrüßungs- und Abschiedsabendessen
  • Trinkwasser auf der gesamten Reise
  • Rad-Transport auf allen Fahrstrecken
  • Begleitfahrzeug mit Gepäckbeförderung, Mitfahrmöglichkeit und technischer Betreuung
  • Geführte Besichtigungen und Eintrittsgelder lt. Reiseverlauf
  • Belvelo-Infopaket mit Reiseliteratur, persönlicher Belvelo-Trinkflasche und weiteren Informationen zur Reise
  • Je Reisetermin spenden wir ein Fahrrad für Schüler in ländlichen Regionen Afrikas
Nicht enthalten sind:
  • Trinkgelder
  • Bei Buchung der Reise ohne Flüge sind die Flughafentransfers nicht im Reisepreis inkludiert
Reiseanmeldung – Mit dem E-Bike durch Südmarokko
Häufig gestellte Fragen
1. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
  • Reisedokumente müssen am Rückreisetag noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  • Bevor Sie nach Marokko einreisen, müssen Sie ein Einreiseformular ausfüllen, dass Sie bei bei der Einreise mit Ihrem Reisepass vorlegen müssen. Das Formular bekommen Sie im Flugzeug. Bei der Ausreise müssen Sie das gleiche Formular noch einmal ausfüllen und mit dem Reisepass vorlegen. Die Formulare finden Sie überall in den Flughafen.

2. Impfungen
Keine Impfungen vorgeschrieben.

3. Empfohlene Reiselektüre

Auf geführten Radtouren erfährt man viel über Land und Leute. Das geschieht aber nicht so beständig, wie bei Busreisen. Interessierte sind gut beraten mit einem Reiseführer. Um etwas mehr über Menschen zu erfahren, hat sich hat sich die Serie „Kulturschock“ bewährt.


4. Fotografieren

Bevor Sie eine Person fotografieren, fragen Sie diese. Marokkaner wollen genauso wenig fotografiert werden wie wir. Verlangen Marokkaner Geld für ein Foto, seien Sie nicht entsetzt.

Sie müssen nicht fotografieren!

Oder: Sie tauschen viel Kleingeld, das heißt 10 Dirham-Stücke oder 20 Dirham-Scheine (10 Dirham ca. 1 EUR /Stand März 2017). Sie benötigen diese Geldgrößen als gängiges Trinkgeld oder auch für Fotos; beispielsweise Schlangenbeschwörer oder Wasserträger, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Übrigens, der Dollar ist nicht als Trinkgeld beliebt.


5. Geldtausch

In Marokko gelten strenge Devisenbestimmungen: Grundsätzlich dürfen Dirham-Beträge weder ein- noch ausgeführt werden. Aktuell bestehen unterschiedliche Toleranzgrenzen für Touristen (derzeit 1.000,- Dirham) und Residenten.

In Marokko können Sie in Geldwechselstuben problemlos Euro in Dirham tauschen. Es empfiehlt sich Bargeld mitzunehmen. Geldkarten (nicht V-PAY) und Kreditkarten sind auch möglich. Während Ihrer Reise fragen Sie rechtzeitig Ihren Reiseleiter nach der nächsten Geldwechselmöglichkeit.


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Bildnachweis | Veranstalter: Belvelo

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