E-Bike Reise durch Südmarokko

Mit dem eBike durch Marokko
das ist die
Genießertour für Entdecker

10-tägige Erlebnisreise mit eBike und Kleinbus auf den schönsten Radwegen Südmarokkos. Abfahrten im Atlas und Antiatlas durch grandiose Täler und Oasen. Nach der Fahrt durch die Sahara übernachten, wie die Beduinen. In Ait Ben Haddou auf Spurensuche nach Schauplätzen großer Filme gehen. Und die Souks von Marrakesch runden die brillante Routenführung ab.


Karte Belvelo Marokko

Warum diese Radreise?

Ohne viele Worte. Der Outdoor-Ausstatter Globetrotter berichtete kürzlich (Dezember 2018) in seinem Globetrotter Magazin. Der Autor Stephan Glocker sagte über die Reise:

“Die eBike-Etappen sind wie der viele Zucker im aromatischen Tee: fast unanständig gut.”

Termine und Preise [in EUR]

ReisedatumDZ *EZZ *
02.03. – 11.02.20192190,-390,-
14.03. – 23.03.20192190,-390,-
25.03. – 03.04.20192190,-390,-
04.04. – 13.04.20192390,-390,-
25.04. – 04.05.20192390,-390-
19.09. – 28.09.2092190,-390,-
29.09. – 08.10.20192290,-390,-
10.10. – 19.10.20192290,-390,-
20.10. – 29.10.20192290,-390,-
31.10 – 09.11.20192290,-390,-
10.11. – 19.11.20192290,-390,-
21.11. – 30.11.20192290,-390,-
30.11. – 09.12.20192290,-390,-
19.12. – 28.12.20192790,-390,-

Häufig gestellte Fragen

Was benötige ich zur Einreise?

Einen Reisepass, der noch 6 Monate gültig ist bei Ausreise.

Bevor Sie nach Marokko einreisen, müssen Sie ein Einreiseformular ausfüllen, dass Sie mit Ihrem Reisepass vorlegen müssen. Das Formular bekommen Sie im Flugzeug. Bei der Ausreise müssen Sie das gleiche Formular noch einmal ausfüllen

Was darf ich fotografieren?

Bevor Sie eine Person fotografieren, fragen Sie diese. Marokkaner wollen genauso wenig fotografiert werden wie wir. Verlangen Marokkaner Geld für ein Foto, seien Sie nicht entsetzt.

Tauschen viel Kleingeld, dass heißt 10 Dirham-Stücke oder 20 Dirham-Scheine (10 Dirham ca. 1 EUR /Stand März 2017). Sie benötigen diese Geldgrößen als gängiges Trinkgeld oder für Fotos (Preis verhandelbar).

Wo kann ich Geld tauschen?

Der marokkanische Dirham darf nur bedingt ein- und ausgeführt werden. In Marokko können Sie in Geldwechselstuben problemlos Euro in Dirham tauschen. Es empfiehlt sich, Bargeld mitzunehmen. Geldkarten (nicht V-PAY) und Kreditkarten sind auch möglich.

Brauchen wir eine Reiseversicherung?

Ob Sie eine Reiseversicherung brauchen, hängt von Ihrer Risikobereitschaft ab, möglicherweise Geld einbüßen zu wollen. Lesen Sie dazu den Blogbeitrag: Wozu eine Reiserücktrittsversicherung

Wie groß ist die Reisegruppe?

Mindestens 6 und höchstens 12 Personen

Reise – Ausschreibung


Leistungen

  • Flüge Frankfurt – Marrakesch und zurück in Economy Class
  • Flughafentransfers im Reiseland
    7 Übernachtungen in Komforthotels und Riads, 1 Übernachtung im Gästehaus, 1 Übernachtung im Eco-Camp
  • E-Bike inkl. Tasche für das Tagesgepäck
  • Deutsch sprechende Belvelo-Reiseleitung von/bis Marrakesch
  • 9x Frühstück, 8x Mittags- Picknick bzw. Mittagessen, 5 x Abendessen, Begrüßungs- und Abschiedsabendessen
  • Trinkwasser auf der gesamten Reise
  • Begleitfahrzeug mit Gepäckbeförderung, Mitfahrmöglichkeit und technische Betreuung
  • Geführte Besichtigungen und Eintrittsgelder lt. Reiseverlauf
  • Belvelo-Infopaket mit Reiseliteratur
  • Persönliche Belvelo-Trinkflasche

Nicht enthaltene Leistungen

  • Zug zum Flug ab 80 EUR
  • Innerdeutsche Anschlussflüge
  • Trinkgelder

Tipp

Sie können diese Reise auch ab/bis Marrakesch buchen. Preis pro Person ab 1890 EUR. (keine Transfers)

Begrüßung auf marokkanisch

Kulturreise Marokko - Minztee

Je Reisetermin spendet Belvelo ein Fahrrad für Schüler in ländlichen Regionen Afrikas

Reiseverlauf – Tag für Tag

Tag 1: Auf nach Marrakesch!

Mein Hotel in Marrakesch, das charmante Kech Boutique Hotel & Spa, liegt gleich neben den bezaubernden Agdal-Gärten, die schon im 12. Jh. angelegt wurden und heute zum UNESCOWeltkulturerbe gehören. Hier kann ich entspannt ankommen und mich auf die bevorstehende Reise einstimmen. Beim Begrüßungsessen lerne ich meine Mitreisenden kennen – nur 11 an der Zahl. Eine wirklich nette Truppe. Die Vorfreude wächst.

Tag 2: Spektakuläres Atlas-Gebirge

Mit zwei modernen Kleinbussen, die E-Bikes auf dem Dach, geht es von Marrakesch aus hoch ins Atlas- Gebirge. Über den spektakulären Tichka-Pass auf 2.268 m Höhe fahren wir in Richtung Telouet. Plötzlich taucht sie auf wie eine Fata Morgana: die Burgruine von Telouet. Eine solche orientalische Pracht habe ich nicht erwartet! Der Blick aus dem Palast auf die Oase: unbezahlbar! Nach kurzer Einweisung, den Sattel für mich angepasst, sitze ich bequem auf meinem E-Bike. Das ist ja kinderleicht: Mit fünf Gängen entscheide ich al gusto, wann ich wie viel Unterstützung beim Radfahren brauche. Der Radweg durch das Ounila-Tal, das immer wieder mit Kasbahs und Palmen überrascht, könnte malerischer nicht sein. Die kleine Straße ist zwar asphaltiert, doch von Verkehr keine Spur. Bin ich heute wirklich schon 44 km gefahren? Unglaublich. Unser Hotel Ksar Ighnda toppt alles – ein mit viel Liebe zum Detail renovierter Palast.

Tag 3: Im Tal der Palmen

Habe super geschlafen! Ein Highlight gleich am Morgen: die weltberühmte Kasbah von Ait Benhaddou, UNESCO-Welterbe. Gewaltige Stadttore, dahinter leuchtend gelbe Häuser und Gässchen bis zum Himmel. Wen wundert’s, dass hier zahllose Hollywood-Filme gedreht wurden? Von hier fahren geht die Rundreise weiter durch die dramatische Landschaft des Djebel Saghro. Nach einigen Serpentinen erreichen wir das sagenhafte Draa-Tal, ein dunkelgrünes Meer aus Dattelpalmen, die Lebensader einer ganzen Region. Wenn das nicht ein Grund ist, die E-Bikes zu satteln!

Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Unsere 35 km lange Radfahrt endet in Nekob. Hier befindet sich das einladende Kasbah Hotel Ait Omar – ein kleines Juwel mit dem Charme einer echten Kasbah. Die deutschen Besitzer, die das Anwesen mit viel Liebe zum Detail renoviert haben, erzählen sehr unterhaltsam und aufschlussreich von ihrem Leben in Marokko.

Tag 4: Aus dem Atlas-Gebirge in die Sahara – ins Marokko – Eco-Camp

Heute verlassen wir langsam das Djebel Saghro. Unterwegs treffen wir nur wenige Menschen, dafür umso spektakulärere Landschaften. Die verschiedenen Rottöne sind unglaublich! Wir merken, dass wir der Sahara immer näher kommen, die Landschaft wird flacher und verändert sich stark. In einigen wenigen Oasen können wir den Berbern bei der Arbeit zuschauen. Die Kinder sind schüchtern, winken uns aber trotzdem sehr freundlich zu. Nach ungefähr 35 km auf dem E-Bike steigen wir in Tazzarine in unseren Bus um und fahren zur Oase Zagora, dem Tor zur Sahara. Unser Hotel Riad Dar Sofian ist ein wunderbares Boutique-Hotel im Palast-Stil.

Tag 5: Sahara-Feeling

Wir fahren entlang der Wüste und sehen im Hintergrund die dunklen Zelte der Beduinen, die in dieser weiten, kargen Landschaft seit jeher unverändert leben. Bei Foum Zguid, einem Wüstenort wie aus einem Western, satteln wir die Räder. Die asphaltierte Straße führt uns heute ohne größere Steigungen durch die Halbwüste. Es ist ziemlich heiß. Gott sei Dank sind Wasser, Sonnencreme und Hut immer griffbereit in der Satteltasche. Die heutigen 45 km schaffe ich wohl nicht ganz, nach der Hälfte falle ich in ein Motivationsloch. Kein Problem – unser Begleitfahrzeug nimmt mich mit bis Tissint. Hier wartet eine kleine Überraschung. Heute übernachten wir in einem gehobenen Zeltcamp. Das Eco-Camp bietet Einsamkeit, Ruhe pur und einen unvergesslichen Sternenhimmel, aber auch Dusche und WC. Ein absolutes Highlight dieser Marokko-Reise: unser gemeinsames Abendessen am Lagerfeuer.

Tag 6: Garten Eden im Anti-Atlas

Heute verlassen wir unser Zeltlager und fahren 150 km bis zum Anti-Atlas, wo die Radetappe startet. Alte Berberburgen und Türme aus Lehm säumen unseren Weg. Mandeln, Oliven, Obst- und Weingärten. Sieht so der Garten Eden aus? Die letzten Kilometer fahren wir mit unseren Begleitfahrzeugen, denn unser Tagesziel Taroudant ist ein verkehrsreicher Handelsort. Durch die imposante 8 m hohe Lehmmauer gelangen wir zum feinen Boutique-Hotel Dar Zitoun. Ich bin stolz und überrascht, dass ich trotz Anstieg über den Anti-Atlas die 42 km ohne Anstrengung gemeistert habe.

Tag 7: Bergauf ist gleich bergab!

Heute früh stürze ich mich mit meinen Mitreisenden in den Trubel der Medina von Taroudant. Dann brechen wir mit unseren Begleitfahrzeugen zum Mnizla-Pass am Westende des Hohen Atlas auf. Auf unseren Rädern geht es heute insgesamt 35 km hoch und runter, doch erst einmal hinunter durch grünes Bergland und duftende Wälder rund um den See von Sidi Abdel Moumen. Hier überrascht uns unser Reiseleiter mit einem Picknick am See. Wo kommen nur plötzlich all die marokkanischen Köstlichkeiten her? Am Nachmittag erwartet uns die steilste Etappe: hinauf zum Bergdorf Imouzzer Idou Tanane. Mit dem E-Bike fast ohne Anstrengung zu schaffen. Vom kleinen, recht einfachen Berghotel Les Cascades genieße ich den atemberaubenden Blick über die Berge, die ich heute im Handumdrehen erobert habe.

Tag 8: Paradise Valley und Fischer-Idylle Essaouira

Gleich morgens geht es per Rad 35 km durch das Paradise Valley. Der Name ist Programm – wir bestaunen wilde Canyons, grüne Seen und bunte Dörfchen. Schließlich öffnen sich die Berge und geben die Sicht frei auf den tiefblauen Atlantik. Die letzte Etappe entlang der Küste legen wir mit dem Minibus zurück. Unser Tagesziel ist Marokkos schönster Fischerort, Essaouira. Wir übernachten im prächtigen Palais des Remparts, nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt.

Tag 9: Atlantik-Strand und 1001 Nacht

Heute gönnen wir unseren Rädern eine Pause und erkunden zu Fuß das idyllische Fischerdorf Essaouira. Der Spaziergang direkt am Atlantik sorgt für Appetit. Da trifft es sich gut, dass wir mittags fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte kosten können. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Minibus hinauf nach Marrakesch. Hier erwartet uns unser Stadtreiseleiter, der uns sein Marrakesch zeigt. Gemeinsam mit ihm schlendern wir über den Souk und bestaunen die größte Koranschule Marrakeschs. Ein Höhepunkt bei Sonnenuntergang: der Gauklerplatz Djemma-el-Fna. Der Dampf der Garküchen, exotische Düfte, Schlangenbeschwörer, Puppenspieler und Musikanten – welch ein Spektakel! Beim Abendessen im berühmten Restaurant Dar Yakout schwelgen wir in Erinnerungen an Sahara, Atlas und Atlantik.

Tag 10: Adieu Marokko

Nach dem Frühstück auf der Dachterrasse unseres Riads fällt der Abschied schwer. In 10 Tagen ist mir unsere Gruppe doch ziemlich ans Herz gewachsen. Eine tolle Radreise furch Marokko. Eins steht fest: Das war ganz sicher nicht unsere letzte Reise per E-Bike. Jetzt aber ab zum Flughafen.

Der Reiseveranstalter behält sich vor, den Reiseverlauf geringfügig zu verändern

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Bildnachweis | Veranstalter: Belvelo