Auf zum Poon Hill – Nepal

Im Bann der Nepali und ihren 8000ern

Unsere Vision? Einmal zu den Achttausender im Himalaja; einmal gigantische Bergwände sehen, die höher sind, als die der Alpen. Kommt mit auf eine Kultur- und Trekkingreise in eines der schönsten Länder der Welt. In ein Land, welches 2015 von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Unternehmt mit mir eine Reise, wo nichts ist, wie man sich es vorstellt. Eine Erlebnisreise zum Poon Hill nach Nepal.

Übernächtigt – dann so etwas

Die letzten Stunden unseres Fluges über Doha waren anstrengend. Uns heißt, meine Frau und ich. Während des Landeanfluges auf Kathmandu sehen wir über einer schmutzigen Dunstglocke, die weißen Berge des Himalaja. Wir drehen eine weitere Runde und noch eine Runde über Kathmandu, bevor wir landen.

Es ist Mitte November, unsere langen Sachen sind zu warm. Das Wetter scheint diesig zu sein. Wir laufen über das Flugfeld und erledigen zügig alle Einreiseformalitäten. Endlich raus aus dem Flughafengebäude.

Da warten schon die Gepäckträger und Taxis. Jeder redet auf uns ein und wir: No, no we will be picket up by Diamir. Unsere suchenden Blicke haben die Diamir-Transferfahrer aufmerksam gemacht. Nach wenigen Minuten fahren wir zum Hotel.

Achtung festhalten. Zahllosen Schlaglöcher schütteln alle Insassen kräftig durch. Und scheinbar fährt hier jedes Auto, wie es gerade will. Ein geordneter Verkehr ist nicht zu erkennen.

Verkehr in Kathmandu

Ist das Dunst, oder ist das Staub? Die Blätter der Bäume sind nicht grün. Sie wirken eher graubraun. Das ist Staub, der von ungepflasterten Straßen aufgewirbelt wird.

Da kommen einem schon mal die Fragen in den Sinn: Sind wir hier in Kathmandu in der Hauptstadt von Nepal? Oder sind wir am Ende der Welt gestrandet?

Endlich, nach einer halben Stunde Martyrium haben wir es geschafft. Über eine sehr enge Einfahrt erreichen wir das Kathmandu View Hotel.

Leben und Religionen im Kathmandutal

Bevor wir uns auf Erkundungstour begeben etwas zum Hinduismus und zum Buddhismus. Immer wieder fragt man sich: Ist der Buddhismus eine Religion? In Thailand spricht man von einer Lehre in Nepal von einer Religion.

In Bhaktapur haben wir erfahren, dass Shiva einer der hinduistischen Hauptgötter in seiner achten Reinkarnation, als Buddha auf die Welt gekommen ist. Klar, dann ist Buddha gottgleich. Das heißt aber auch, dass Nepalesen beiden Religionen ohne Konflikt folgen können.

Schon am nach unser Ankunft haben wir von der Dachterrasse unseres Hotels einen Tempel im Trüben gesehen. Das ist der Affentempel, den wir heute zuerst besuchen. Am oberen Eingang betreten wir den Tempel des Svayambhunath Stupas.

Neuankömmlinge werden von den frei lebenden Affen begutachtet. Sie sind schnell und ab und zu übermütig. Vor allem, wenn sie gereizt werden. Manch ein Besucher hat seinen Übermut schon bitter bereut.

Stupa in Kathmandu

Bis in die tibetische Zeit reichen die Legenden des Svayambhunath Stupas zurück. Nun will ich euch nicht langweilen mit diesen Geschichten und religiösen Verwicklungen. Darüber könnt ihr selbst in jedem guten Reiseführer nachlesen.

Den Stupa umrunden wir im Uhrzeigersinn, dabei werden die 211 Gebetsmühlen gedreht. Das bringt Glück.

Weil wir gerade dabei sind. Ein sehr wichtiger Bestandteil buddhistischer Klöster und des Lebens in Nepal sind die allerorts auffindbaren Gebetsfahnen.  Sie bringen die grundlegende Haltung des Mitgefühls gegenüber allen Lebewesen zum Ausdruck. Jede Farbe widerspiegelt ein Element des Lebens. Blau steht für den Himmel, weiß für die Luft, rot für das Feuer, grün für das Wasser und gelb für die Erde.

Eine zweite heilige Stätte, die wir besuchen, ist Pashupatinath. Vom weiten Sehen und Riechen wir den Rauch der Feuer. Beeindruckt mit einem etwas schaurigen Bauchgefühl schauen wir auf die andere Seite des Ufers. Da finden gerade drei Verbrennungszeremonien statt. Um die mittlere Verbrennungsstätte wird gerade mehrmals ein Toter getragen.

Unser Guide erklärt diese Zeremonie, die nach feststehenden Ritualen abläuft. Was passiert da gerade am anderen Ufer. Hindus glauben an Geburt und Wiedergeburt. Um die Wiedergeburt zu ermöglichen muss der Leichnam in die einzelnen Bestandteile des Lebens übergehen. Also Himmel, Feuer, Luft, Erde und Wasser. Das wichtigste dabei ist, dass das Karma seines ehemaligen Lebens entweichen kann. Dieses bestimmt bei der Wiedergeburt, in welches Lebewesen oder in welcher hinduistischen Kaste das neue Leben beginnt.

Ein Mann steckt dem Toten eine Fackel in den Mund. Das Karma des Leichnams (weiße Gebetsfahne) kann mit dem Feuer (rot) in den Himmel (blau) aufsteigen. Alles verbrennt zu Erde (gelb) und wird dem Wasser (grün) übergeben.

Nach dieser Zeremonie steht einer Wiedergeburt nichts mehr im Weg. Diese Form der Feuerbestattung ist für uns Europäer ungewohnt. Niemand bleibt davon unberührt. Ein Grund mag sein, weil wir zu Hause alles ignorieren, was im Zusammenhang mit dem Tod steht.

Das folgende Bild ist neben den Verbrennungsstätten entstanden. Es zeigt den Ort für rituellen Waschungen, die vorher stattfinden.

Rituelle Waschungen

Mit 30 Stundenkilometern nach Pokhara

Ein kleiner Jeep bringt nach dem Frühstück unser Gepäck zum Reisebus. Wir, gehen zu Fuß über staubige Straßen ohne Belag zu  unserem Bus. Die Fahrt über 220 Kilometer dauert sieben Stunden.

Per stop and go geht es bergan aus dem Kathmandutal. Bei manchen LKW’s entwachsen schwarze Atompilze aus dem Auspuff. Da fällt mir sofort das Wort „Dieselfahrverbot“ aus dem heimischen Sprachgebrauch ein. Ich glaube, mit dem Begriff kann kein Nepalese etwas anfangen.

Nach etwa 25 Kilometern wird es besser. Der Fahrzeugstau löst sich auf. Die löchrigen Straßen bleiben uns erhalten. Kurz vor Pokhara geht es über Serpentinen steil bergan in das mittelalterliche Städtchen Bandipur. Es bietet normalerweise eine hervorragende Sicht auf den 8163 m hohen Manaslu. Außer heute! Da versteckt sich der Achttausender im Dunst. Hoffentlich wird die Sicht besser, denkt jetzt jeder in unser Reisegruppe.

Am späten Nachmittag erreichen wir das Hotel Milarepa in Pokhara Lakeside. Es ist keine 200 Meter vom Phewasee entfernt.

Auf zum Poon Hill Trek

Jetzt sollte es wahr werden. Einmal im Leben ein paar der höchsten Berge der Welt ganz nah sein. Die Freude ist groß und anderseits getrübt. Denn der Dunst in den Bergen hat sich noch nicht verzogen.

Nach einer anderthalbstündigen Busfahrt kommen wir im 1770 Meter hohen Kande an. Wir sehen zum ersten Mal alle unsere Reisebegleiter. Das sind der Reiseleiter Shhewang Rinjin Gurung mit zwei Assistenten und sechs Trägern. Wohlbemerkt, Begleiter für 12 Touristen.

Heute gehen wir es mit 200 Höhenmetern ganz gemütlich an. Wir müssen uns noch akklimatisieren.

Die Schaukel

Ja, eine Schaukel. Eine Schaukel für Kinder setzt uns in Erstaunen. Im „Australien Camp“ legen wir eine zweistündige Mittagspause ein. Andrea und Frank gehen eine Wendeltreppe hoch und fotografieren ganz aufgeregt. In einem Wolkenloch war kurzzeitig ein schneebedeckter Berg zu sehen.

Während wir auf unser Mittagessen warten, beobachte ich unseren Reiseleiter auf einer Schaukel. Jedes Mal, wenn er zum Stillstand kommt, lässt er sich anschieben. Ein Träger wird ebenfalls angeschoben; dann noch einer, noch einer …

Die Schaukel in Nepal

Können unsere Nepalesen nicht schaukeln? Ich frage Shhewang. Erstaunt schaut er mich an: Wie, schaukeln ohne abschieben? Kurzerhand setzte ich mich auf die Schaukel und zeigte, was ich meine. Danach wollten das alle einmal probieren und hatten einen Heidenspaß.

Wo sind die Berge

Die Berge sind noch immer wolkenverhangen. Shhewang kann uns auch keine erfolgversprechende Wetterprognose gegeben. Nur morgens ist mit klarer Sicht zu rechnen.

Eine Wandergruppe die den Trail in entgegengesetzter Richtung gewandert sind, fragen wir, ob sie die Achttausender vom Poon Hill aus gesehen haben. Mit enttäuschten Gesichtern schüttelten sie die Köpfe. Sind wir etwa um die halbe Welt geflogen, um nichts von unseren Träumen zu sehen?

Unsere Lodge hat keinen Ofen und abends wird es hier sehr kalt. Ein Grund, schnell in unsere warmen Schlafsäcke zu schlüpfen.

Am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang sind einige von uns zum View Point der Lodge gelaufen. Die Sonne geht auf und in westlicher Richtung geben die Wolken eine weiße Bergspitze frei, den 8167 m hohen Dhaulagiri. Später taucht in nördlicher Richtung der 7219 m hohe Annapurna Süd auf.

Wolkenverhangene Berge im Himalaya

Es dauert nicht lange und die weißen Berge versteckten sich wieder hinter den Wolken, tauchten urplötzlich wieder auf und verschwinden nachmittags für immer.

Lautsprecher plus Smartphone = Lebensfreude

Abends auf der Terrasse unserer Lodge in Landruk, die 1640 m hoch ist, zeigt Shhewang unser morgiges Etappenziel. Das 1940 m hohe Ghandruk scheint zum Greifen nah. Nur  ein steiles V-Tal trennen die beiden Orte.

300 m absteigen mit entzückenden Blicken auf den Annapurna Süd lassen uns jede Anstrengung vergessen. Am tiefsten Punkt des Tales eine Brücke unter der wildsprudelndes Wasser fließt. Dann geht es steil bergan. Jetzt zeigten sich in unserer Gruppe auch unterschiedliche Ambitionen des Wanderns. Da gibt es die Schnellwanderer und die Bummler.

Landruk Bergblick

Alles ist aber Top organisiert. Keiner muss hetzen. Jeder läuft in seinem eigenen Tempo. Wohlwissend, dass die Assistenzguides niemanden aus den Augen verlieren. Wir alle fühlten uns unbelastet und geborgen.

Ein Schritt nach dem anderen nähern wir uns dem Ziel. Die Sonne heizt uns zusätzlich ein. Wir treffen auf eine Gruppe von fünf bis sechsjährigen Schülern. Auf ihren steilen Schulweg sammeln sie freitags den Müll der Touristen ein. Über die Schule wird der Müll entsorgt. Es ist schon auffällig, dass die Wege des Poon Hill Treks sauberer sind, als die in der heimatlichen Sächsischen Schweiz.

Endlich angekommen und erst einmal ein Everest-Bier trinken. Nachmittags besichtigen wird den Ort und treffen auf diese junge  Musikerin mit einem nepalesischen Madal.

Maedchen mit Mandal

Abends sind wir zeitig in den Schlafsack gekrochen. Doch plötzlich laute kratschende nepalesische Musik und Tohuwabohu. Schlafen können wir vergessen. Es klopft an der Tür und Frank ruft: Peter steh auf, das musst du gesehen haben.

Jugendliche tanzen um ein Feuer. Ich schnappe mir meinen Foto und gehe zu den Feiernden. Ein einzelner Lautsprecher mit einem Smartphone sorgen für Musik. Ein Junge zieht mich am Arm in die Mitte – und bedeutet mir mit zu tanzen. Die Freude, die ich bei den feiernden Jungen und Mädchen in den Augen sehe, ist unbeschreiblich.

Jugendliche feiern in unserer Herberge

Eben…

Lautsprecher + Smartphone = Lebensfreude!

Auch unsere Träger tanzten in einem gewissen Abstand zu den jugendlichen. Auch bei ihnen – Lebensfreude pur. Der Abstand zwischen den Trägern und den Jugendlichen hat sicherlich etwas mit dem tiefverwurzelten Kastensystem der Nepalesen zu tun.

Unsere Traeger tanzen

Den Bergen so nah – wie nie

Wir wandern durch märchenhaft anmutende Rhododendronwälder in das 2630 m hoch gelegene Tadapani. Die nächtliche Party der Jugendlichen hat alle angesteckt. Abends tanzten erst unsere Träger und wir gesellten und erst zögerlich, doch dann leidenschaftlich dazu. Das nepalesische Tanzfieber hat jetzt alle gepackt.

Maerchenhafter Rhododendronwald

Nachts ist es sehr kalt. Den Schlafsack zu verlassen, um auf die Toilette zu gehen, ist ein Albtraum. Einige mussten es dennoch. Nach ihren Worten war das vom Mond angeleuchtete Bergpanorama des Machhapuchhre und des Annapurna Süd traumhaft schön.

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, da ist schon das Hantieren der Frühaufsteher zu hören. An den zwei Gemeinschaftstoiletten und dem einzigen Waschbecken auf dem Hof ist Anstehen angesagt. Ich nehme meine Kamera und drehe derweil das kleine Filmchen. So nah haben wir die beiden Berge noch nie gesehen. Wahnsinn!

Sonnenaufgang in Tadapani

Vor der Sonne auf dem Poon Hill sein

Wieder wandern wir durch Märchenwälder. Diese Etappe ist leichter. Zwischendurch faszinieren Bergsichten und ein erster Blick auf die sehnsüchtig erwarteten wolkenfreien Achttausender. Jetzt sehen wir auch den Aussichtsturm des Poon Hills. Was wird uns wohl morgen früh für ein Anblick erwarten?

Machhapuchhre

Der heilige Berg Machhapuchhre / 6997 m

Wecken ist 05:00 Uhr. Eine reichliche Stunde ist für den Aufstieg vom 2860 m hohen Ghorepani zum 3191 m hohen Poon Hill geplant. Um 06:38 Uhr ist Sonnenaufgang. Wer meint, dass man einsam und allein den Poon Hill besteigt, irrt sich gewaltig. Keuchend  wird beim Aufsteigen über etwa 1500 Stufen auch die letzte Müdigkeit vertrieben.

Ein Licht vom Aussichtsturm, ist zu sehen. Endlich ist es geschafft. Der Wind weht kalt. Wir ziehen alle warmen Sachen über, die wir haben. Ich suche eine gute Stelle und baue das Stativ für meinen Foto auf. Jetzt ist warten angesagt.

Poon Hill vor dem Sonnenaufgang

Aufregung macht sich breit. Die Bergspitzen des 7219 m hohen Annapurna Süd, des 8091 m hohen Annapurna I und des 8167 m hohen Dhaulagiri, beginnen noch vor der aufgehenden Sonne zu glühen.

Sonnenaufgang Anapurna Sued

Annapurna Süd / 7219 m

Sonnenaufgang Anapurna I Anapurna Sued Anapurna Ganga

Links Annapurna I / 8097 m und rechts Annapurna Süd

Dhaulagiri

Dhaulagiri / 8167 m

Atemberaubend, langsam zeigt sich die Sonne am Horizont und versetzt die Berge in rötlichen Glanz. Ein unvergleichliches Szenario. Nach 10 Minuten ist alles vorbei. Die Berge widerspiegeln das bläuliche Licht. Der Tag hat begonnen.

Anapurna I

Annapurna I

Abschied von Bergen und Begleitern

Mit einer Zwischenübernachtung im 2000 m hohen Ulleri steigen wir bis in das 1070 m hohe Nayapul ab, Stufe um Stufe über endlose Treppen. In Ulleri feiern wir mit unseren Reisebegleitern Abschied. Sie sind für uns nicht nur Träger unseres Gepäcks gewesen, sondern sie haben mit ihren Tanzeinlagen und ihrer ausstrahlenden Freude aktiv am Gelingen dieser Trekkingtour mitgewirkt.

Zurück ins Kathmandutal und Heimflug

Vor unserem Rückflug von Pokhara nach Katmandu sind Mathhias und ich noch an den Phewasee gegangen. Vielleicht haben wir heute früh Glück und sehen noch ein letztes Mal das Bergpanorama des Himalaja.

Pokhara und der Himalaya

Wieder im Kathmandutal angekommen, besuchten wir die Königsstadt Bhaktapur. Auch diese Stadt wurde 2015 vom Erdbeben heimgesucht. Die Zerstörungen sind noch heute zu sehen, mit einem wesentlichen Unterschied.

In Bhaktapur hat man während des Aufbaus sofort die engen Straßen wieder gepflastert. Die Staubentwicklung und Verschmutzung ist dadurch erheblich geringer. Allerdings fahren hier kaum Autos in der Altstadt.

Bhaktabur

Beeindruckend sind die handwerklichen Traditionen. Unaufhörlich werden  Töpferscheiben gedreht, Mandalas gemalt und Gorkha-Dolche verziert. An wem soll das alles verkauft werden? Zu viele Andenken für die verhältnismäßig wenigen Touristen.

Traditionelles Toepferhandwerk

Abends haben wir ein Abschiedsessen Shhewang, bevor wir am nächsten Tag unsere Heimreise nach Deutschland antreten.

Fazit

Bisher habe ich viel in der Wir-Form gesprochen. Wir, das sind meine Frau und die zwölfköpfige Reisegruppe. Ein Fazit zieht jeder persönlich. Dieses hier, ist mein ganz Persönliches.

Namaste

Ich wollte etwas über die Kultur Nepals kennenlernen und einmal Achttausender sehen. Doch alles ist anders, als meine Vorstellungen über dieses Land.

  • Kathmandu, Hauptstadt von Nepal, hat mich erst einmal schockiert. Die Luftverschmutzung und die noch sichtbaren Schäden der Erdbebenkatastrophe erinnern mich Teilweise an das Dresden nach der Bombardierung im Februar 1945.
  • Bei meiner Thailandreise hatte ich viel über Buddhismus und Hinduismus erfahren. In Nepal habe ich eine andere Betrachtungsweise kennengelernt.
  • In Deutschland streiten extrem wir über Dinge, für die es in Nepal nicht einmal sprachliche Begriffe gibt.
  • In Nepal wird indirekt das Bruttosozialprodukt dadurch gesteigert, dass die im Ausland arbeitenden Frauen und Männer Geld an ihre Familien schicken. Ein für mich nicht fassbarer Wirtschaftszweig eines Landes.
  • Die Lebensfreunde der Menschen ist ansteckend und hat mein Herz berührt.
  • Kinder die ich gesehen habe, leiden trotz Armut nicht an Hunger.
  • Seit einigen Jahren arbeiten Nepalesen an nachhaltigen Projekten, sie sammeln spenden für Schulen und versuchen mit kleinen Maßnahmen ihre Natur zu schützen.

Wer nach Nepal reist, muss darauf gefasst sein, dass Dinge die für uns selbstverständlich sind, in Nepal eine andere oder gar keine Bedeutung haben. Gerade das habe ich in Nepal mehr als in anderen Reiseländern wahrgenommen.

Ja, der Artikel ist etwas länger geworden. Durch die vielen Bilder hattet Ihr zwischendurch ein paar Atempausen. Die Erlebnisse auf dieser Reise sind für mich etwas Besonderes. Beeindruckt vom Leben der Nepalesen und ihrer traumhaften Bergwelt, wird diese Reise lange in meiner Erinnerung bleiben.

Wenn Ihr mehr über die Trekkingreise zum Poon Hill erfahren wollt, dann lest den Beitrag: Im Bann der Achttausender

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